Südamerika - Malariarisiko


Malaria ist in Südamerika vor allem im Amazonasbecken und den Zuflußgebieten verbreitet. Ein geringes Risiko besteht darüber hinaus im Küstengebiet des Pazifiks.

Detaillierte Empfehlungen finden Sie unter jeweiligen Ländern. Da viele Prophylaxemedikamente nur individuell geeignet bzw. nur in Apotheken nur auf Rezept erhältlich sind, muss die Malaria-prophylaxe immer mit dem Hausarzt absprochen werden.



Argentinien
Bolivien
Brasilien
Chile
Ecuador
Guayana
Kolumbien
Paraguay
Peru
Surinam
Uruguay
Venezuela



In Argentinien besteht ein sehr Malariarisiko. Es wird keine Malariaprophylaxe empfohlen.

In Bolivien besteht im ganzen Land in Höhen unter 2500 m ein Malariarisiko. Die Städte und Departments Oruro und Potosi im Südwesten. Es wird die Mitnahme von Lariam und Malarone als Notfallmedikation empfohlen.

In Brasilien besteht an der gesamten Ostküste sowie in den Küstenprovizen südlich von Forteleza kein Malariarisiko. Eine ganzjährigen Malariaprophylaxe wird für die Provinzen Acre, Rondonia und Roraima empfohlen. Für die restlichen Gebiete ist in der Regel die Mitnahmne von Lariam, Malarone oder Riamet als Notfallmedikation ausreichend.

In Chile besteht kein Malariarisiko.

Im zentralen Hochlands Ecuadors besteht kein und an der Pazifikküste ein geringes Malariarisiko. Als Notfallmedikation wird die Mitnahme von Lariam, Malarone oder Riamet empfohlen.

In ganz Guayana besteht ein Malariarisiko. Als Notfallmedikation wird die Mitnahme von Lariam, Malarone oder Riamet empfohlen.

Der gesamte Zentralbereich Kolumbiens einschließlich Bogotas ist malariefrei. Im Tiefland des Amazonasgebietes besteht ein erhöhtes Risiko. Für das ganze Land wird allerdings lediglich die Mitnahme von Lariam, Malarone oder Riamet als Notfallmedikation empfohlen.

In Paraguay besteht ein sehr geringes Malariarisiko, daher wird keine Prophylaxe empfohlen.

In ganz Peru besonders in Loreto, Ucayali und Piura besteht ein Malariarisiko. Malariefrei sind nur die Städte Lima und Cuzco. Die Mitnahme von Lariam, Malarone oder Riamet als Notfallmedikation wird dempfohlen.

In Surinam besteht im ganzen Land ein Malariarisiko. Die Mitnahme von Lariam, Malarone oder Riamet als Notfallmedikation wird empfohlen.

In Uruguay besteht kein Malariarisiko.

In Venezuela sind Caracas, die Isla Marguerita und die Küstenregionen malariafrei. Ein höheres Risiko besteht im Gebiet des Orinoco-Flusses und südlich davon sowie in den Grenzgebieten zu Kolumbien, Brasilien und Guayana. Die Mitnahme von Lariam, Malarone oder Riamet als Notfallmedikation wird dempfohlen.



Veranwortlich für den Inhalt: Michael Dieckmann